Soldaten helfen im Kampf gegen die Pandemie: „Ohne Sie geht es nicht mehr“

Seit Montag unterstützt die Bundeswehr erneut die Kreisverwaltung im Kampf gegen die Corona-Pandemie: Zehn Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 1 aus Schwarzenborn haben jetzt ihren Posten im Bereich der Corona-Kontaktnachverfolgung bezogen. Ihr Einsatz ist vorerst für drei Wochen geplant.

An allen sieben Wochentagen unterstützen sie die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts, um das aktuelle Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Gerade angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und einer hohen Krankenlast in den Kliniken sind die Soldatinnen und Soldaten eine große Stütze im Corona-Alltag der Behörde. Sie fügen sich reibungslos in die Organisation und Verwaltung des Gesundheitsamts ein und garantieren eine verlässliche Bearbeitung der anfallenden Arbeiten.

Die Leiterin des Gesundheitsamts Adelheid Merle ist froh und dankbar über die Unterstützung durch die Bundeswehr: „Die tatkräftige Hilfe der Bundeswehr ist gerade jetzt für all meine Mitarbeitenden eine Entlastung. Zwar wachsen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit nunmehr eindreiviertel Jahren über sich hinaus und arbeiten unermüdlich – aber ohne externe Hilfe können wir unsere Arbeit auf Dauer nicht mehr leisten.“ Das Gesundheitsamt sei allen Beteiligten dankbar und freut sich, dass auf den Hilferuf so schnell reagiert wurde. Adelheid Merle sagt: „Je schneller die Infektionszahlen steigen, desto schwieriger ist es, sämtliche Kontakte von positiv getesteten Personen auszumachen. Die Bürgerinnen und Bürger können aber bei der Eindämmung der Pandemie persönlich helfen. Daher bitte ich Sie: Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum, tragen Sie eine Maske und halten Sie sich an die nach wie vor immens wichtige AHA-L-Regel.“ (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften)

Auch Landrat Torsten Warnecke bedankt sich bei den Einsatzkräften der Bundeswehr: „In der aktuellen Situation ist schnelles und effektives Handeln gefragt. Sie leisten hier für unsere Bürgerinnen und Bürger wertvolle Arbeit zum Schutz gegen das Corona-Virus. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und Respekt.“