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Frauen- und Gleichstellungsbüro

 

Ihre Ansprechpartnerinnen sind...

20211117 182115

Christel Zimmermann und Corinna Zehender

Tel.: 06621 87-7301

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle Gespräche und Informationen werden vertraulich behandelt!

Wenn Sie uns besuchen möchten, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

Sie finden uns im

Landratsamt
- 3. Stock (Zimmer 316) -
Friedloser Str. 12
36251 Bad Hersfeld

 

 

 

Frauen- und Gleichstellungsbüro

 

Ihre Ansprechpartnerinnen sind...

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Christel Zimmermann und Corinna Zehender

Tel.: 06621 87-7301

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Seminare und Veranstaltungen

Bald finden Sie hier unser Veranstaltungsangebot für 2023!

 Weitere Seminarangebote für Frauen finden Sie unter:

  

Aufgaben und Schwerpunkte

  

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Artikel 3, Abs. 2 Grundgesetz

Dieser Gleichberechtigungsgrundsatz ist jedoch in der Praxis noch lange nicht umgesetzt. Auch heute noch sind Mädchen und Frauen gegenüber Jungen und Männern in vielen Lebensbereichen benachteiligt, und die faktische Gleichstellung der Geschlechter ist somit eine Querschnittsaufgabe, die sich durch alle Lebens- und Arbeitsbereiche hindurchziehen muss.

Spezielle Frauenfördermaßnahmen und die Strategie des Gender Mainstreaming, die seit Beginn der 80er Jahre auf internationaler Ebene diskutiert, im Amsterdamer Vertrag 1996 zur Verpflichtung für alle EU-Staaten gemacht und Ende der 90er Jahre auch in der Bundesrepublik aufgegriffen worden ist, sind zwei sich gegenseitig ergänzende Strategien, um die verfassungsrechtlich verankerte und die tatsächliche Gleichstellung zu erreichen.

Das Prinzip des Gender Mainstreaming bezieht in alle Entscheidungsprozesse die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern ein, berücksichtigt deren unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse und fragt bei allen Vorhaben, welche Auswirkungen sie auf die Lebenssituation der betroffenen Frauen und Männer haben. Bestehende Strukturen werden auf ihre Benachteiligungen hin analysiert und im Interesse beider Geschlechter verändert.

Die Einsicht in die Notwendigkeit und den Nutzen beider Strategien muss sich in den Köpfen aller festsetzen und entsprechende Taten und Entscheidungen, auch auf politischer Ebene, müssen folgen.

Wir sind Ansprechpartnerinnen in allen Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern, nehmen Anregungen und Beschwerden hierzu entgegen, zeigen Benachteiligungen auf und entwickeln Lösungsmöglichkeiten. 

Wir vertreten die Interessen der Frauen und Mädchen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und setzen uns dafür ein, dass der in der Verfassung verankerte Gleichberechtigungsgrundsatz in allen Lebensbereichen zunehmend Wirklichkeit wird.

Hierfür sind u.a. unsere nachfolgend genannten Aktivitäten besonders wichtig:

Die Vernetzungen mit verschiedenen Instituitionen und Verbänden in unserem Landkreis sowie überegionale Vernetzungen wie u.a. die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie die Landesarbeitsgemeinschaft hessischer Frauenbüros. Wir arbeiten zusammen mit der Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt und vielen weiteren Institutionen und Vereinen. 

 

Wenn Sie zum Beispiel...

  • sich aufgrund Ihres Geschlechtes als Frau benachteiligt fühlen und Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte benötigen,
  • Informationen zu frauenspezifischen und gleichstellungsrelevanten Themen haben möchten,
  • eine im weitesten Sinne gleichstellungsrelevante Frage haben und nicht so recht wissen, an wen Sie sich wenden können,
  • uns einfach kennen lernen möchten,
  • Hilfe benötigen oder Unterstützung,

dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter Telefonnummer 06621 87-7301 !

 

 

Gesetzliche Grundlagen

 

Die bekannteste rechtliche Grundlage für die Gleichstellung von Mann und Frau ist Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz. Dieser lautet:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Folgende gesetzlichen Grundlagen sind auch relevant für die Gleichstellung von Mann und Frau:

 

Familie und Beruf

Familienleistungen im Überblick

Familien mit Kindern brauchen neben einem finanziellen Auskommen gute Angebote zur Kinderbetreuung, Hilfen im Haushalt und die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren. Mit verschiedenen Leistungen wir ihre Familie finanziell entlastet und unterstützt.Hier finden Sie einen Überblick, welche staatlichen Hilfen Familien bekommen können. 

 

Pflege zu Hause: Finanzielle Unterstützung und Leistungen für die ambulante Pflege

Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen, dem bietet die Pflegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Hier erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten, welche Beratungsangebote Sie nutzen können und wie Sie die Pflege eines Angehörigen mit Ihrem Beruf in Einklang bringen können.

 

 

Gewalt

 

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten.

GEWALT GEGEN FRAUEN HAT VIELE GESICHTER

BEI FOLGENDEN INSTITUTIONEN BEKOMMEN FRAUEN HILFE:
Logo

Frauenberatungs- und Interventionsstelle Bad Hersfeld – Tel. 06621 70113 

Frauenhaus Bad Hersfeld – Tel. 06621 65333 

 

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Das Hilfetelefon – Beratung und Hilfe für Frauen 08000 116 016 

 

Schutzambulanz Fulda – Tel. 0661 60066060, Montag-Freitag von 8-16 Uhr

In der Schutzambulanz können gewaltbedingte aktuelle Verletzungen so dokumentiert werden, dass diese Dokumentation im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens verwendet werden kann. Dies bedeutet aber nicht, dass eine Strafanzeige erforderlich ist. Beweismaterialien und Spuren, wie beispielsweise Kleidungsstücke, können in der Schutzambulanz bis zu zehn Jahre sicher aufbewahrt werden.

 

Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) – Tel. 06621 172640

Der SKF bietet kostenfreie Beratung und Hilfe für Frauen in Not – unabhängig von Religionszugehörigkeit und Nationalität.

Frauengesundheit

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema "Frauengesundheit":

Bundesgesundheitsministerium

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/f/frauengesundheit.html

 

Frauengesundheitsportal

Das Frauengesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit aktuellen und qualitätsgesicherten Informationen, Tipps und Anregungen zu zentralen Themen der Frauengesundheit – von gynäkologischen Erkrankungen über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zur psychischen Gesundheit.

https://www.frauengesundheitsportal.de

 

Kompass Ernährung – Zeitschrift des Bundesministeriums für Ernährung

Die Zeitschrift erscheint dreimal im Jahr und informiert über Verbraucherthemen, vor allem über gesunde Ernährung sowie Sicherheit und Qualität unserer Lebensmittel, aus erster Hand.

Kompass Ernährung – https://www.bmel.de/DE/service/publikationen/kompass-ernaehrung/kompass-ernaehrung.html

 

8. März

 

Die Geschichte des Frauentags begann 1908 in den USA, er verbreitete sich in den Folgejahren in Europa und wurde 1975 weltweit von der UNO institutionalisiert – als Internationaler Frauentag.

Am 19. Dezember 1908 rief die Frauenorganisation der Sozialistischen Partei Amerikas (Socialist Party of America, SPA) erstmals einen “Frauentag“ ins Leben, um eine “nationale sozialistische Demonstration“ für das Frauenwahlrecht zu veranstalten. Er sollte an jedem letzten Sonntag im Februar stattfinden, erstmals am 28. Februar 1909. Der Tag sollte zugleich auch an einen Streik von Hemden-Näherinnen in New York im Jahr 1908 erinnern, die gegen ihre Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie protestiert hatten. [1]

1910 übernahm die Frauenkonferenz der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen den Gedanken des Frauentags, zunächst ohne ein festes Datum damit zu verbinden. 100 Frauen aus 17 Ländern stimmten für einen Vorschlag der deutschen Delegation, mit einem Frauentag den Kampf für Frauenrechte und für das Frauenwahlrecht zu unterstreichen. Mit der Forderung “Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte” für Frauen hatte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf dem Kongress für Zustimmung geworben. Unter den Teilnehmerinnen waren auch die ersten drei jemals in ein Parlament gewählten Frauen, sie kamen aus Finnland.
Plakat für den Frauentag am 8. März 1914. Entwurf Karl Maria Stadler. (© picture-alliance / akg-images)
Am 19. März 1911 folgten etwa eine Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz einem ersten Aufruf von Gewerkschaften, Sozialdemokraten und Sozialisten zu einem “Ehrentag“ für Frauen. Sie forderten gleiche Rechte wie Männer im Arbeitsleben, das Wahlrecht für Frauen und mehr politische Teilhabe. Außer in Finnland, geregelt durch die Landtagsordnung von 1906, durften zu diesem Zeitpunkt in keinem europäischen Land Frauen wählen oder gewählt werden. In Deutschland wurde Frauen dieses Recht erst 1918 zugestanden.

1913 und 1914 wandelte sich der Internationale Frauentag zum Protesttag gegen Krieg. Auch Frauen in Russland beteiligten sich nun und riefen den letzten Sonntag im Februar zum jährlichen Frauentag aus. Angesichts der wachsenden Hungerkatastrophe infolge des Ersten Weltkriegs wählten die Frauen in Russland 1917 das Motto “Für Brot und Frieden“. Der Streik von Frauen des Petrograder Rüstungsbetriebs Putilow unter dieser Parole gilt als Auftakt der russischen “Februarrevolution”, obwohl die Demonstration nach heutiger Zeitrechnung nicht am 23. Februar, sondern nach gregorianischem Kalender erst am 8. März 1917 stattfand.

Dieses Datum, den 8. März, erklärte die UNO im Rahmen des “Internationalen Frauenjahrs” 1975, schließlich zum “International Women’s Day“ (IWD). Zwei Jahre später, im Dezember 1977, proklamierte ihn die UNO-Generalversammlung offiziell als “Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden” und forderte, dass er künftig jährlich in jedem Mitgliedsland begangen werden soll. In 26 Staaten wurde der 8. März sogar zum gesetzlichen Feiertag – darunter viele ehemals sozialistische Staaten, wie Russland, Belarus, Ukraine, Georgien und die Republik Moldau, aber auch Nepal, Burkina Faso oder Sambia.

Entwicklung in Deutschland

Die Nationalsozialisten hatten den Frauentag 1933 wegen seiner sozialistischen Tradition verboten. In der Sowjetzone und der späteren DDR kam ihm dagegen nach dem Zweiten Weltkrieg eine erhebliche propagandistische Bedeutung zu. Hier galt die gleichberechtigte und vollzeitbeschäftigte Frau und Mutter als gesellschaftliches und politisches Leitbild. Anders als in anderen sozialistischen Staaten wurde der 8. März in der DDR jedoch nicht zu einem gesetzlichen Feiertag.

In Westdeutschland gewann der 8. März durch die Frauenbewegung Ende der 1960er Jahre an Bedeutung. Den Teilnehmenden an Protestmärschen ging es nicht nur darum, dass Frauen gleichberechtigt in der Gesellschaft mitentscheiden, ohne Bedrohung durch Gewalt und Diskriminierung leben und ohne Zustimmung des Ehegatten eine Erwerbsarbeit aufnehmen dürfen. Ebenso im Fokus stand das Recht der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, um beispielsweise legal abtreiben zu dürfen.

Zuletzt sorgte das Berliner Abgeordnetenhaus für Aufsehen, das den 8. März zum jährlich arbeitsfreien Feiertag erklärte: Am 24. Januar 2019 wurde eine entsprechende Änderung des Sonn- und Feiertagsgesetzes verabschiedet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag