Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung stehen auch trotz der momentan angespannten Lage rund um das Coronavirus weiterhin für die Bürger im Landkreis zur Verfügung. Der Dienstbetrieb wird weiterhin aufrecht erhalten. Allerdings haben sich die Aufgaben und der Arbeitsalltag in vielen Fällen verändert. In einer neuen Serie von Kurzporträts stellen wir einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, stellvertretend für ganze Abteilungen, und beschreiben, wie Corona die Arbeit im Landratsamt beeinflusst.

Teil 1 unserer neuen Porträt-Serie. 

 

Anabel Prosoli Groß

 

Name: Anabel Prosoli
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Bad Hersfeld

 

 

 

Anabel Prosoli ist die erste Ansprechpartnerin der Bürgerservice-Büros und der Poststelle. Damit ist sie für die Bürger die erste Anlaufstelle in der Kreisverwaltung. Die 23-Jährige betreut die Telefonzentrale, verwaltet Dienstwagen und Reisekostenabrechnungen und kümmert sich um die Zeiterfassung der Mitarbeiter im Landratsamt. Darüber hinaus koordiniert sie als Teamleitung der beiden Bürgerservice-Büros die dortigen Dienstpläne. Die Corona-Krise hat ihren dienstlichen Alltag stark verändert. Die Kunden kommen nur noch nach Terminvergabe in dringlichen Fällen in die Bürgerservice-Büros, dafür haben Telefongespräche drastisch zugenommen. Viele Kollegen fallen zudem krankheitsbedingt aus, sodass momentan die Sicherstellung des Dienstbetriebs einen großen Teil ihrer Zeit einnimmt. Aus Angst davor, ihre Eltern und Großeltern zu gefährden, verzichtet sie momentan auf Besuche bei ihrer Familie.

 

Jörg Göbel Groß

 

Name: Jörg Göbel
Alter: 57 Jahre
Wohnort: Bad Hersfeld

 

 

 

Als Sachbearbeiter für den Katastrophenschutz im Fachdienst Gefahrenabwehr spürt Jörg Göbel die Auswirkungen der Corona-Krise besonders stark. Sein Arbeitsaufkommen hat sich in den letzten Wochen enorm erhöht. Organisations- und Koordinationsarbeit bestimmen, neben den eigentlichen Aufgaben, den Arbeitsablauf im Fachdienst. Trotz allem Stress ist er froh, dass die Zusammenarbeit mit den Kollegen innerhalb der Kreisverwaltung aber auch mit den externen Dienststellen harmonisch abläuft. Vor dem SARS-CoV-2-Virus hat Jörg Göbel großen Respekt, aber keine Angst. Er ist sich sicher, dass die Krise gut überstanden werden kann, wenn sich alle an die Regeln und Handlungsanweisungen halten. Sorge hat er davor, wie es mit der Wirtschaft und vielen Arbeitsplätzen nach der überwundenen Krise weiter geht.

 

Marion Auer Groß

 

 

Name: Marion Auer
Alter: 52 Jahre
Wohnort: Niederaula-Mengshausen

 

 

Die Niederaulerin Marion Auer arbeitet in der Zulassungsstelle der Kreisverwaltung und bearbeitet dort die Anliegen der Kunden und die eingehende Post. Durch die Corona-Krise ist der Kundenkontakt deutlich umständlicher geworden und die KFZ-Zulassungen sind auf wichtige und dringende Angelegenheiten beschränkt. Seit der vergangenen Woche wird in der Zulassungsstelle mit vorher vereinbarten Terminen gearbeitet. Zudem wurden im Großraumbüro zusätzliche Stehpulte und kleine Besuchertische mit dem vorgegebenen Mindestabstand hergestellt. Die Mitarbeiter in der Zulassungsstelle waschen sich nach jedem Kunden, mit dem sie in Kontakt getreten sind, die Hände. Persönlich hält sich Marion Auer an die Regeln der Bundes- und Landesregierung: Sie fährt nur noch zur Arbeit und geht einmal pro Woche einkaufen. Aus Sorge um ihre Schwiegereltern, die im gleichen Haus wohnen, versucht sie das Risiko einer Ansteckung so niedrig, wie möglich zu halten.

 

Dunja Schwägerl Groß

 

Name: Dunja Schwägerl
Alter: 22 Jahre
Wohnort: Morschen

 

 

 

Dunja Schwägerl arbeitet im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung als Hygienekontrolleurin. Ihre Kollegen und sie sind für den Infektionsschutz, infektionshygienische Überwachung und die Trinkwasserhygiene zuständig. Durch die Corona-Krise hat sich das Arbeitspensum der 22-Jährigen verdreifacht. Sie ist nun fast sieben Tage die Woche im Landratsamt und hat keinen geregelten Arbeitsablauf mehr. Mit den Ärzten zusammen koordinieren ihre Kollegen und sie den Fachdienst und beziehen dabei alle anderen Kollegen des Gesundheitsamtes mit ein. Persönlich geht Dunja Schwägerl mit der Situation gelassen um. Nach der Arbeit fährt sie sofort nach Hause und am Wochenende verzichtet sie soweit möglich auf soziale Kontakte. Durch die Vielzahl an sozialen Plattformen ist es ihrer Meinung nach auch kein großes Problem, sich für bestimmte Zeit nur per Videochat zu sehen.

 

Claudia Wachenfeld Schlander Groß

 


Name: Claudia Wachenfeld-Schlander
Alter: 53 Jahre
Wohnort: Rotenburg

 

 

Claudia Wachenfeld-Schlander arbeitet bei der Senioren-Beratung Waldhessen. Dort bietet sie gemeinsam mit ihren Kollegen Beratung zu den verschiedensten Fragen des Älterwerdens an. So werden Senioren dabei unterstützt, so lange wie möglich eigenständig leben zu können. Vorträge, Fortbildungsveranstaltungen, Demenzhilfen und Angehörigenkreise gehören ebenfalls zu ihrem Tätigkeitsfeld. Auch in der momentan angespannten Lage, die durch das Coronavirus ausgelöst wurde, ist sie weiterhin für Senioren und deren Angehörige da. Allerdings wird in der aktuellen Situation nur per Telefon oder schriftlich beraten. Hausbesuche und persönliche Gespräche müssen auf die Zeit nach Corona verlegt werden. Vorträge und der beliebte „Fachtag Demenz“ mussten kurzfristig abgesagt werden. Privat hält sich Claudia Wachenfeld-Schlander strikt an die Vorgabe, zuhause zu bleiben. Sie ist davon überzeugt, dass die Krise schnell überwunden wird, wenn sich alle konsequent an die Kontaktbeschränkungen halten. Angesichts dramatischer gesundheitlicher und wirtschaftlicher Folgen sollte uns ihrer Meinung nach das Ziel, die Krise schnell zu überwinden am Herzen liegen.

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