Förderprogramm "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern."

Die Ehrenamtsagentur des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wirbt für ein Förderprogramm des Bundes: Bis zu 8000 Euro gibt es für diejenigen, die anderen in Zeiten von Corona helfen.

AdobeStock 346791348 GroßHersfeld-Rotenburg, 3. Juli 2020 - Die Corona-Pandemie hat auch viele ehrenamtliche Initiativen in Bedrängnis gebracht. Um freiwillige Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen im ländlichen Raum zu stärken, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein millionenschweres Soforthilfeprogramm aufgelegt: "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern". Die Bewerbungsphase läuft bereits und endet am 12. Juli. Beantragt werden kann eine Förderung von bis zu 8000 Euro. Insgesamt stehen fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Die Ehrenamtsagentur des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wirbt für die Teilnahme. Bis zu drei Initiativen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg können gefördert werden, heißt es aus dem Landratsamt. Die Höhe der Förderung beträgt zwischen 2000 und 8000 Euro. Antragsberechtigt sind eingetragene Vereine, gemeinnützige GmbHs, öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, als gemeinnützig anerkannte Stiftungen des bürgerlichen Rechts und genossenschaftlich organisierte Dorfläden und Dorfgaststätten.

Gefördert werden beispielsweise Maßnahmen, die dem Schutz der Gesundheit von Mitgliedern und deren Kontaktpersonen dienen, zum Beispiel Schutzmasken oder Desinfektionsmittel. Finanzielle Zuschüsse für Initiativen gibt es außerdem für Pandemie-bedingte Transportleistungen und andere Mobilitätsaufwendungen. Zudem können Initiativen mit den Geldern ihre digitale Ausstattung mit beispielsweise Kamera-Equipment oder Headsets für Videokonferenzen verbessern.

Förderungen werden entsprechend der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Der Förderzeitraum endet spätestens am 30. November 2020. Fragen dazu beantwortet die Ehrenamtsagentur des Landkreis Hersfeld-Rotenburg unter der Telefonnummer 06621 871103 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Bewerbungs- und Antragsverfahren ist zweistufig und wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Abstimmung mit dem Deutschen Landkreistag sowie den Landkreisen durchgeführt. Initiativen, die besonders schutzbedürftige Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftlich getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen, können bis zum 12. Juli ihre Interessenbekundung auf der Webseite www.bmel.de/ehrenamt-versorgung einreichen.  

 

Bankverbindung

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