Landrat Dr. Michael Koch freut sich über das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen: "Medizinische Versorgung im Landkreis gesichert"

 

Nach Wochen voller Hoffen auf der einen und engagierten Verhandlungsrunden auf der anderen Seite hat das Land Hessen am Freitagmorgen verkündet, dass der Medibus auch zukünftig in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner die medizinische Versorgung sicherstellen wird. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KV) und den Kommunalvertretungen des Interkommunalen Zweckverbands Sontra-Herleshausen-Nentershausen haben sich die Landkreise auf eine Lösung verständigt. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Hessen im Zeitraum von drei Jahren wird das Projekt fortgesetzt.

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Der Medibus wird auch in Zukunft die medizinische Versorgung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sicherstellen.


Landrat Dr. Michael Koch freut sich über die guten Nachrichten aus Wiesbaden: „Es ist ein wichtiges Zeichen und eindeutiges Bekenntnis zu unserem ländlichen Raum, dass die Zukunft des Medibusses gesichert ist. Die Bemühungen aller Beteiligten haben sich gelohnt und die Bürgerinnen und Bürger von Cornberg und Nentershausen können aufatmen.“ Zukünftig soll neben der medizinischen Betreuung auch die pflegerische und soziale Betreuung über den Medibus sichergestellt werden.

Koch bedankt sich in diesem Zusammenhang nicht nur bei den beteiligten Partnern für erfolgreiche Verhandlungsgespräche, sondern auch bei den Mitgliedern des Kreistags des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, die ihm durch einen überparteilich getragenen Beschluss ein Verhandlungsvotum für die Unterstützung des Angebots der KV erteilt haben. Der Landrat weiter: „Zudem danke ich in besonderer Weise Dr. Eckhard Starke von der Kassenärztlichen Vereinigung sowie den Mitgliedern der Hausarztakademie, die in mehreren Terminen konstruktiv an einer Lösung mitgearbeitet haben.“

Das nun verkündete Ergebnis sei eine gelungene Lösung, bei der sich der Landkreis Hersfeld-Rotenburg nicht unmittelbar an den finanziellen Kosten beteiligen muss, die ärztliche Versorgung in den betroffenen Kommunen aber dennoch gesichert sei. Übergeordnetes Ziel bleibt laut Koch aber die dauerhafte Niederlassung und Ansiedlung von Hausärzten, um in allen Teilen des Landkreises eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.