Veterinäramt und Untere Jagdbehörde appellieren an Hundehalter, Spaziergänger und Freizeitsportler

Schnee Wild ReheZu besonderer Rücksicht rufen das Veterinäramt und die Untere Jagdbehörde auf, damit die heimischen Wildarten möglichst ungestört durch den Winter kommen können. „Durch den starken Schneefall und die geschlossene, teils verharschte dicke Schneedecke bricht für die heimischen Wildtiere eine harte Zeit an. Bei Schnee und Frost versuchen sie, Energie zu sparen und suchen sich möglichst ruhige und störungsfreie Plätze“, heißt es aus den Behörden. Ohnehin sei es in der kalten Jahreszeit für das Wild wichtig, dass es nicht beunruhigt wird. Dies treffe in diesen Tagen aber in besonderem Maße zu.

Daher appellieren die Ämter an alle Hundehalter, Spaziergänger und Freizeitsportler: „Bleiben Sie auf den Wegen und lassen Sie Ihre Hunde an der Leine, damit die heimischen Wildtiere nicht unnötig aufgeschreckt werden.“ Angesichts des begrenzten Nahrungsangebots benötige das Wild vor allem Ruhe, um möglichst wenig körperlichen Belastungen ausgesetzt zu werden. „Auf der Flucht verbrauchen die Tiere unnötig ihre Reserven“, so die Ämter.