Seit gut zwei Wochen sind 24 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Einsatz, um in der Corona-Krise flächendeckend Alten- und Pflegeeinrichtungen zu entlasten. Vor Ort führen die Einsatzkräfte Schnelltests bei Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeitenden der Heime durch. Die Zwischenbilanz des Einsatzes fällt positiv aus.


Landrat Dr. Michael Koch und Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung haben sich jetzt mit Einsatzkoordinator Oberstleutnant Michael Penzler, Oberstarzt Dr. Ulrich Jürgens und Oberst Siegfried Zeyer getroffen, um das weitere Vorgehen des Einsatzes zu besprechen. „Wir sind hier im Landkreis vonseiten der Behörde äußerst freundlich begrüßt worden, aber auch in den Einrichtungen freuen sich die Menschen sehr, dass wir da sind. Wir sind stolz, unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen zu können“, sagt Penzler. Landrat Koch hat aufgrund des noch immer vorhandenen Bedarfs an Unterstützung beantragt, den ursprünglich für drei Wochen angesetzten Einsatz im Landkreis zu verlängern. Nach konstruktiven Gesprächen in Bad Hersfeld wurde dem Antrag auf Amtshilfe am Montag stattgegeben. Das Landeskommando der Bundeswehr Hessen hat bestätigt, dass der Einsatz bis zum 28. März ausgeweitet wird.

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Verlängerung bis zum 28. März: Landrat Dr. Michael Koch und FD-Leiter Thorsten Bloß haben sich mit Oberstleutnant Michael Penzler (vorne links), Oberst Siegfried Zeyer (Mitte) und Oberstarzt Dr. Ulrich Jürgens getroffen, um das weitere Vorgehen des Bundeswehr-Einsatzes im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zu besprechen.


Oberst Siegfried Zeyer betont: „Der Bitte um Amtshilfe sind wir gerne nachgekommen. Zu den Aufgaben der Bundeswehr gehört auch, im Inland bei der Krisen- und Risikovorsorge zu unterstützen.“ Dr. Michael Koch bedankte sich ausführlich bei den Dienstleistenden und sagte: „Aus Sicht der Pandemiebekämpfung ist der Einsatz der Bundeswehr bei uns sehr hilfreich. Positiver Nebeneffekt ist auch, dass wir in den Einrichtungen für ein stückweit Abwechslung sorgen – soweit dies möglich ist.“