Ferienfreizeiten des Landkreises bescherten Kindern und Jugendlichen eine unvergessliche Zeit

Zuerst eine Safari um die Welt, dann eine Rallye durch den Dschungel und zum Schluss eine Reise auf den Mars: Bei den drei Freizeiten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in den Sommerferien erlebten Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahren unvergessliche Momente.

Bei den „Starken Mädchen“ gab es neben einem lustigen Musikvideodreh zahlreiche Kreativworkshops wie Makramee, Traumfänger sowie Blumenkränze. Zudem entwickelten die Mädchen ein Millionengeschäft und bewarben dies mit einer Marketingstrategie. Sie nutzen jede Minute ohne Regen, um an die frische Luft zu gehen und Bewegungseinheiten durchzuführen. Die Woche endete mit einer riesigen Abschiedsparty, die von den Mädchen selbst organisiert wurde.

PM KiJuFoe 210906 Anl1PM KiJuFoe 210906 Anl2Bei der Einsteigerfreizeit entdeckten Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren an fünf Tagen täglich etwas Neues: Am ersten Tag startete die Safari um die Welt mit dem Herstellen einer echten Safari-Ausrüstung, die dann direkt zur Dschungel-Rallye mitgenommen wurde. Am zweiten Tag tauchten die Kinder in die Tiefen der Meere ein und entdeckten dort allerlei Meeresbewohner. Nach einer Reise nach Atlantis konnten die Kinder ein Unterwasserschattenspiel erleben. Der dritte Tag verzauberte die Kinder am meisten, denn hier erkundeten sie den Weltraum. Nach dem Erstellen eines Raketenrucksacks und eines Alien-Kostüms reisten alle mit einer Rakete zum Mars, um auf fremde Wesen zu treffen. Auf der abendlichen Sternenwanderung konnten sie Sterne und Sternschnuppen sammeln und Fragen hierzu beantworten. Trotz Sommer wurde es am vierten Tag eiskalt, denn die Kids reisten in arktische Gebiete. Hier durften sie mit Farbe experimentieren und lustige Winterbilder erstellen.

PM KiJuFoe 210906 Anl3Auch für die Jugendlichen gab es ein abwechslungsreiches Angebot: In den Kreativworkshops konnten sie ein T-Shirt batiken oder ein eigenes Frühstücksbrettchen erstellen. Täglich wurden sie vor neue Herausforderungen gestellt, die sie nur in der Gruppe lösen konnten. Die Highlights der Woche waren ein Forest-Escape-Adventure und eine Kanutour auf der Fulda, die mit dem Veranstalter German-Quest durchgeführt wurde. Auch während des Abendprogramms wurde es lustig, denn bei den Spielen „Schlag den Teamer“ oder „Werwolf“ wurden Tränen gelacht.

„Die Freizeiten dienen nicht nur der Erholung, sondern fördern und stärken soziale Kompetenzen. Lernprozesse wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, grundlegende Aufgaben des Alltags und Umgang mit Stress- und Konfliktsituationen verlaufen in Gesellschaft von anderen Kindern und Jugendlichen wie selbstverständlich“, hebt Kreisjugendarbeiterin Marielena Herbst die Bedeutung der Freizeiten hervor. Sie hofft, dass die Präsenzveranstaltungen in den Herbstferien stattfinden können, da alle Freizeiten gezeigt haben, „dass die Begegnung und der Austausch mit Gleichaltrigen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung ist.“

Am 19., 20. und 21. Oktober finden weitere Tagesveranstaltungen für die Zielgruppe statt, die bereits unter jugendarbeit-hef-rof.de gebucht werden können. Bei Interesse an Folgeveranstaltungen oder Fragen hilft Marielena Herbst per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06621 875216.

Ferienfreizeiten des Landkreises – Das steckt dahinter

Ferienfreizeiten des Landkreises Hersfeld-Rotenburg sind umfangreich konzipiert und pädagogisch fundiert. Monate im Vorfeld werden abwechslungsreiche Einheiten von einem Team, bestehend aus ehrenamtlichen Jugendleitern, Studierenden der Sozialen Arbeit und einer hauptamtlichen Jugendarbeiterin, erarbeitet. Bei der Planung werden Gruppen- und Entwicklungsprozesse sowie aktuelle Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt. „Die Ehrenamtlichen vor Ort leisten unvorstellbares. Sie sind nicht nur Tag und Nacht für alle Belange ansprechbar, sondern müssen zwischenzeitlich mindestens fünf Gruppeneinheiten vor- und nachbereiten“, erklärt Herbst. Der Freizeitalltag besteht aus einer festen Struktur, die den Kindern und Jugendlichen eine gewisse Verbindlichkeit gewährleisten soll. Nach dem Aufstehen startet der Tag gemeinsam mit der Gruppe zum Frühsport. Anschließend gibt es Frühstück und daraufhin werden unterschiedliche Workshops angeboten. Nach dem Mittagessen gibt es sowohl eine Bewegungs- als auch eine Interaktionseinheit zur Gruppenstärkung. Täglich endet es mit einem Abendprogramm und einer Tagesreflexion.